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Wer mit der Stadtbahn/Straßenbahn U47 nach Westerfilde fährt, kommt zwischen Huckarde und Westerfilde
auch durch die kleine Ortschaft Obernette. Genau wie das nahegelegene Niedernette geht auch
Obernette auf ein mittelalterliches Bauerndorf entlang des Nettebachs zurück.
Dortmund-Obernette besteht im Wesentlichen als einer ringförmig verlaufender Straße, die im
Ostteil des Dorfs Obernetter Straße und im Westteil Wiemerstraße heißt. Die Straßenbahn fährt auf separater
Trasse durch Obernette und hat im Ort zwei Bahnübergänge.
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Der Nettebach ist heutzutage kanalisiert. Er fungiert nur noch als Zulauf in die Emscher. Im Zuge der
Industrielisierung und dem Aufblühen des Bergbaus mit der Nutzung der Emscher als Abwasserlauf sind
im 20. Jahrhundert sehr viele Bachläufe so begradigt worden.
Umso erstaunlicher ist es, daß die Orte Obernette und Niedernette im Dortmunder Nordwesten ihre
idyllische und dörfliche Struktur bis in die heutige Zeit beibehalten haben.
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Auf den Feldern südlich von Obernette gibt es einen Bahnübergang der Straßenbahn über eine
Eisenbahnstrecke. Ohne, daß sich dort eine Straße befindet, stehen Schranken auf dem Acker.
Die Eisenbahnstrecke ist die nördliche Güterumgehungsbahn von Dortmund, auf der vom Güterbahnhof
Dortmund-Obereving Richtung Dorstfeld gefahren wird. Die ansonsten zweigleisige Straßenbahnstrecke wird zu einem Gleis verjüngt und
kann durch Schranken gesperrt werden. Mitten auf dem Acker, weit abseits von öffentlichen Straßen, stehen Andreaskreuze.
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