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Die Gemeinde Brackel ist eines der jeweils ca. 2 km entfernten Dörfer entlang
des Hellwegs, einem etwa vor 1200 Jahren entstandenen Handelsweg von Duisburg
über Dortmund bis nach Paderborn und Höxter.
Der Hellweg ist auch heute noch die zentrale Straße durch Brackel. Wer von
Westen, also vom Nachbarort Wambel
nach Brackel hereinkommt (Bilder oben), kann
entlang des Brackeler Hellwegs zahlreiche
schöne Fachwerkhäuser bewundern, die
überwiegend auf eine über 100jährige Geschichte zurückblieben können.
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Bilder unten: Klar, daß sich die Struktur des Dorfs Brackel nicht gemäß den
Bedürfnissen des Autoverkehrs entwickelt hat. Der Ortskern war daher in der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts von qualvoller Enge auf schmalen Bürgersteigen geprägt.
In den 1990er Jahren wurde schließlich die Straßenführung umgebaut. Unter anderem
wurden dabei die Straßenbahngleise von der Straßenmitte an den Straßenrand verlegt, so daß
die Bürgersteige zugleich als Bahnsteige dienen.
Die Straßenbahn wurde 1906 eröffnet. Von 1914 bis 1965 konnte man sogar ohne umzusteigen
mit der Straßenbahn von Dortmund über Körne, Wambel, Brackel, Asseln, Wickede und Massen bis
nach Unna durchfahren. Heute gehören Dortmund und Unna zu zwei verschiedenen
Verkehrsverbünde, so daß man nicht nur in Wickede umsteigen, sondern auch zwei verschiedene
Fahrausweise lösen muß.
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Rechts: Die Postmeisterei wurde im Jahr 1754 erbaut. Heute beherbergt das
alte Fachwerkhaus einen Spielsalon.
Unten: Östlich des Ortskerns befindet sich die Kommende, eine im 13. Jahrhundert
begründete Niederlassung des Deutschen Ritterordens. Sie dienste der Pflege und Versorgung
von verletzten oder erkrankten Kreuzrittern. Die Mauer um die Kommende stammt aus dem 16. Jahrhundert.
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Ich kann mich noch daran erinnern, daß zu meiner Kindheit (in der 1970ern) in Brackel
noch ein Bahnhofsgebäude stand und ich habe auch noch das Bild eines großen Haufens aus
Backsteinen (nach dem Abriß des Gebäudes) vor Augen. Leider habe ich damals keine Photos
davon gemacht.
Wer also noch alte Photos vom Brackeler Bahnhof hat, der möge sich doch bitte bei
mir melden.
daniel.rehbein@berghofen.de
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